In Approbation · buchbar voraussichtlich ab Ende November 2026Online-Kurs · E-Learning

Lungenembolie – erkennen, Risiko einschätzen, behandeln

Lungenembolie – Risiko, Antikoagulation, Lyse, Reanimation

2

DFP-Punkte (beantragt)

90

Minuten Lernzeit

6

Lektionen

10

Fragen im Abschlusstest

Worum es geht

Die akute Lungenembolie in Notarztdienst, Notaufnahme, Station und Intensivmedizin – kompakt und praxisnah auf Basis der ESC/ERS-Leitlinie 2019 zur akuten Lungenembolie, der AHA/ACC-Leitlinie 2026, der Leitlinien des European Resuscitation Council 2025 zum Kreislaufstillstand und der ESC-Leitlinie 2025 zur Schwangerschaft: Erkennen und Differenzialdiagnosen, klinische Wahrscheinlichkeit und Risikostratifizierung, präklinische Therapie mit vorsichtiger Volumengabe, Wahl der Antikoagulation, systemische Lyse und ihre Grenzen, Kreislaufstillstand bei Lungenembolie mit Lyse und ECPR, chirurgische Embolektomie, kathetergestützte Verfahren und VA-ECMO, Schwangerschaft sowie der aktuelle Leitlinienstand. Mit durchgehendem Fallbeispiel, Übungsfragen und Abschlusstest.

Lernziele

  • Eine Lungenembolie bei plötzlicher Atemnot, Tachykardie, Hypoxämie, Synkope oder Schock vermuten, Risikofaktoren erfragen, EKG und POCUS richtig einordnen und vor Heparin und Lyse an die Aortendissektion denken
  • Bei hämodynamisch stabilen Patient:innen den diagnostischen Weg nach der klinischen Wahrscheinlichkeit wählen – D-Dimere bei unwahrscheinlicher, direkt CT-Angiographie bei wahrscheinlicher Lungenembolie
  • Das Risiko nach ESC 2019 einstufen – hoch, intermediär-hoch, intermediär-niedrig, niedrig –, die Konsequenzen ableiten und die neue Einteilung A–E der AHA/ACC-Leitlinie 2026 einordnen
  • Präklinisch richtig stabilisieren – Volumen nur vorsichtig, Sauerstoff nach SpO₂ – und die Antikoagulation passend wählen, von UFH bei Hochrisiko-LE bis zum niedermolekularen Heparin bei stabilen Patient:innen
  • Die Indikationen der systemischen Lyse kennen – Hochrisiko-LE und Rescue-Lyse, keine Routine-Lyse bei intermediär-hohem Risiko – und wissen, dass das beschleunigte Alteplase-Schema off-label und Tenecteplase für die Lungenembolie nicht zugelassen ist
  • Einen Kreislaufstillstand bei Lungenembolie nach ERC 2025 behandeln – Lyse schon bei vermuteter Lungenembolie, danach mindestens 60–90 min weiter reanimieren, früh an ECPR denken
  • Chirurgische Embolektomie, kathetergestützte Verfahren und VA-ECMO indikationsgerecht einordnen und die Besonderheiten in der Schwangerschaft kennen

Lektionen

Interaktiv, mit Fallbeispielen und Übungsfragen; zum Schluss der Abschlusstest (10 Fragen).

  1. 1ErkennenLeseprobe →10 min
  2. 2Klinische Wahrscheinlichkeit und Risikostratifizierung20 min
  3. 3Präklinische Therapie und Antikoagulation15 min
  4. 4Systemische Lyse15 min
  5. 5Kreislaufstillstand bei Lungenembolie15 min
  6. 6Katheter, Chirurgie, ECMO, Schwangerschaft und Leitlinienstand15 min

Auf einen Blick

Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte, Notärztinnen und Notärzte, Notfallmedizin, Innere Medizin und Kardiologie, Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemeinmedizin
Leitlinien
ESC-ERS 2019: LE · AHA-ACC 2026: LE · ERC 2025: SC · ESC 2025: Schwangerschaft
Kursleitung
Dr. med. univ. Daniel Pehböck, DESA
Lecture Board
zwei Fachärzte für Anästhesie – Begutachtung jeder Kursversion
DFP
2 DFP-Punkte (beantragt). Der Kurs ist in Approbation (DFP) – die Begutachtung durch das Lecture Board läuft. Buchbar voraussichtlich ab Ende November 2026; die erste Lektion können Sie schon jetzt als Leseprobe lesen.
Lernzeit
90 min · 6 Lektionen
Abschlusstest
10 Fragen (Multiple Choice), bestanden ab zwei Dritteln richtiger Antworten; höchstens drei Versuche, dann 24 Stunden Pause
Zugang
12 Monate ab dem Kauf, auch offline
Zahlung
nur mit PayPal – kein Kauf auf Rechnung
Kurssprache
Deutsch
Version
c390393000fe

Die Fortbildung wird ohne Sponsoring und ohne Unterstützung durch Unternehmen der pharmazeutischen Industrie oder Medizinproduktehersteller erstellt und betrieben. Anmeldung, Zahlung und technische Infrastruktur laufen ausschließlich über eigene Systeme der PL SIMULATION.TIROL GmbH. Arzneimittel werden mit dem Wirkstoffnamen (INN) genannt. Handelsnamen erscheinen höchstens in Quellenangaben (Fachinformationen) und sind keine Empfehlung.

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