In Approbation · buchbar voraussichtlich ab Ende November 2026Online-Kurs · E-Learning

Polytrauma und kritische Blutung

Polytrauma – xABCDE, Blutung, Thorax, traumatischer Kreislaufstillstand

2

DFP-Punkte (beantragt)

90

Minuten Lernzeit

6

Lektionen

10

Fragen im Abschlusstest

Worum es geht

Versorgung Schwerverletzter in Notarztdienst, Schockraum und Notaufnahme – kompakt und praxisnah auf Basis der S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung (AWMF 187-023) mit ihren Kapitel-Updates 2024 und 2025, der European Trauma Guideline (2023), der Leitlinien des European Resuscitation Council 2025 und von ATLS (11. Auflage): Lage und Priorität, xABCDE, die kritische Blutung vom direkten Druck bis zu Tourniquet und Beckenschlinge, permissive Hypotonie und restriktive Volumentherapie, Tranexamsäure und Wärmeerhalt, Thoraxtrauma mit Entlastung des Spannungspneumothorax, selektive Immobilisation, der traumatische Kreislaufstillstand mit HOTT und Notfallthorakotomie sowie Notfallnarkose, Schädel-Hirn-Trauma, Zielklinik und Schockraum-Alarmierung. Mit durchgehendem Fallbeispiel, Übungsfragen und Abschlusstest.

Lernziele

  • Am Einsatzort Eigenschutz, Lage und Kinematik erfassen und Schwerverletzte nach xABCDE versorgen – die lebensbedrohliche äußere Blutung zuerst, Reevaluation nach jeder Maßnahme
  • Eine kritische Blutung nach dem Stufenschema der S3-Leitlinie stillen – direkter Druck, Druckverband mit Hämostyptikum, Tourniquet – und die Beckenschlinge indikationsgerecht anlegen
  • Permissive Hypotonie, restriktive Volumentherapie und Wärmeerhalt richtig einsetzen und die höheren Blutdruckziele beim Schädel-Hirn-Trauma kennen
  • Tranexamsäure früh und schon präklinisch geben und die letale Trias aus Hypothermie, Azidose und Koagulopathie verhindern
  • Spannungspneumothorax, offenen Pneumothorax, massiven Hämatothorax und Herzbeuteltamponade erkennen, die Entlastung nach der S3-Leitlinie einordnen und die Kriterien für den Verzicht auf eine Immobilisation anwenden
  • Den traumatischen Kreislaufstillstand nach ERC 2025 behandeln – reversible Ursachen (HOTT) vor bzw. parallel zu Thoraxkompressionen, beidseitige Thorakostomie, Notfallthorakotomie nach den 4 E
  • Die Indikationen der präklinischen Notfallnarkose kennen, beim Schädel-Hirn-Trauma Hypoxie und Hypotonie vermeiden und Schwerverletzte direkt in ein geeignetes Traumazentrum bringen – mit Schockraum-Alarmierung nach Vitalparametern

Lektionen

Interaktiv, mit Fallbeispielen und Übungsfragen; zum Schluss der Abschlusstest (10 Fragen).

  1. 1Lage, Priorität und xABCDELeseprobe →15 min
  2. 2Kritische Blutung15 min
  3. 3Kreislauf, Tranexamsäure und Gerinnung20 min
  4. 4Thoraxtrauma und Wirbelsäule15 min
  5. 5Traumatischer Kreislaufstillstand10 min
  6. 6Atemweg, Narkose, Analgesie, SHT – Zielklinik und Übergabe15 min

Auf einen Blick

Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte, Notärztinnen und Notärzte, Notfallmedizin, Anästhesie und Intensivmedizin, Unfallchirurgie und Orthopädie
Leitlinien
DGU 2022: S3-187-023 mit Updates 2024/2025 · ETTG 2023: 6. Auflage · ERC 2025: SC · ATLS 2025: 11. Auflage · BTF 2023: SHT präklinisch
Kursleitung
Dr. med. univ. Daniel Pehböck, DESA
Lecture Board
zwei Fachärzte für Anästhesie – Begutachtung jeder Kursversion
DFP
2 DFP-Punkte (beantragt). Der Kurs ist in Approbation (DFP) – die Begutachtung durch das Lecture Board läuft. Buchbar voraussichtlich ab Ende November 2026; die erste Lektion können Sie schon jetzt als Leseprobe lesen.
Lernzeit
90 min · 6 Lektionen
Abschlusstest
10 Fragen (Multiple Choice), bestanden ab zwei Dritteln richtiger Antworten; höchstens drei Versuche, dann 24 Stunden Pause
Zugang
12 Monate ab dem Kauf, auch offline
Zahlung
nur mit PayPal – kein Kauf auf Rechnung
Kurssprache
Deutsch
Version
6586dbeeb881

Die Fortbildung wird ohne Sponsoring und ohne Unterstützung durch Unternehmen der pharmazeutischen Industrie oder Medizinproduktehersteller erstellt und betrieben. Anmeldung, Zahlung und technische Infrastruktur laufen ausschließlich über eigene Systeme der PL SIMULATION.TIROL GmbH. Arzneimittel werden mit dem Wirkstoffnamen (INN) genannt. Handelsnamen erscheinen höchstens in Quellenangaben (Fachinformationen) und sind keine Empfehlung.

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