In Approbation · buchbar voraussichtlich ab Ende November 2026Online-Kurs · E-Learning

Umweltnotfälle – Unterkühlung, Lawine, Ertrinken, Hitze und Höhe

Umweltnotfälle – Hypothermie, Lawine, Ertrinken, Hitze, Höhe

2

DFP-Punkte (beantragt)

90

Minuten Lernzeit

6

Lektionen

10

Fragen im Abschlusstest

Worum es geht

Umweltnotfälle in Notarztdienst, Berg- und Flugrettung und Notaufnahme – kompakt und praxisnah auf Basis der Leitlinien des European Resuscitation Council 2025 zum Kreislaufstillstand in besonderen Situationen, des revidierten Schweizer Systems der ICAR MedCom (2021) und der Leitlinien der Wilderness Medical Society zu Hypothermie (2019), Erfrierung (2024) und Höhenkrankheit (2024): die akzidentelle Hypothermie mit Stadieneinteilung, Messung der Kerntemperatur, Bergung und Wiedererwärmung, der hypotherme Kreislaufstillstand mit Defibrillation, intermittierender CPR und ECLS, der Lawinenunfall mit dem Entscheidungsweg der ERC 2025, das Ertrinken, Hitzschlag und Erfrierung, Blitz- und Stromunfall, Tauchunfall und Höhenkrankheit sowie die Alarmierung in Österreich und Deutschland. Mit Fallbeispielen aus dem alpinen Raum, Übungsfragen und Abschlusstest.

Lernziele

  • Eine akzidentelle Hypothermie nach dem revidierten Schweizer System einschätzen, die Kerntemperatur am richtigen Ort messen und Unterkühlte sanft und horizontal bergen, isolieren und am Rumpf wärmen
  • Risikofaktoren für einen Kreislaufstillstand erkennen und Unterkühlte mit Risikofaktoren oder im Kreislaufstillstand direkt in ein ECLS-Zentrum bringen
  • Den hypothermen Kreislaufstillstand nach ERC 2025 behandeln – unter 30 °C höchstens drei Schocks, intermittierende CPR nur bei unmöglicher durchgehender CPR, ECLS auch bei Asystolie oder unbeobachtetem Stillstand – und den HOPE-Score einordnen
  • Beim Lawinenunfall im Kreislaufstillstand dem Entscheidungsweg der ERC 2025 folgen – Verschüttungsdauer, EKG-Rhythmus, beobachteter Stillstand, Atemweg und Ösophagustemperatur – und eine Reanimation nur abbrechen, wenn alle Kriterien zutreffen
  • Ertrunkene mit initialen Beatmungen reanimieren, die Halswirbelsäule ohne Verzögerung der Rettung berücksichtigen und die Submersionsdauer als Prognosefaktor einordnen
  • Einen Hitzschlag an der Störung des zentralen Nervensystems erkennen und sofort aktiv kühlen – vorzugsweise durch Kaltwasser-Immersion – sowie Erfrierungen nach WMS 2024 erstversorgen
  • Akute Bergkrankheit, Höhenhirnödem und Höhenlungenödem unterscheiden und mit Abstieg und Sauerstoff behandeln sowie in Österreich und Deutschland richtig alarmieren und die Zielklinik nach ihrer Fähigkeit wählen

Lektionen

Interaktiv, mit Fallbeispielen und Übungsfragen; zum Schluss der Abschlusstest (10 Fragen).

  1. 1Akzidentelle HypothermieLeseprobe →15 min
  2. 2Kreislaufstillstand bei Hypothermie15 min
  3. 3Lawinenunfall15 min
  4. 4Ertrinken10 min
  5. 5Hitzschlag und Erfrierung15 min
  6. 6Blitz- und Stromunfall, Tauchunfall, Höhenkrankheit, Alarmierung20 min

Auf einen Blick

Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte, Notärztinnen und Notärzte, Berg- und Flugrettung, Notfallmedizin, Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemeinmedizin, Innere Medizin
Leitlinien
ERC 2025: SC · ICAR 2021: Revised Swiss System · WMS 2019: Hypothermie · WMS 2024: Erfrierung · WMS 2024: Höhe
Kursleitung
Dr. med. univ. Daniel Pehböck, DESA
Lecture Board
zwei Fachärzte für Anästhesie – Begutachtung jeder Kursversion
DFP
2 DFP-Punkte (beantragt). Der Kurs ist in Approbation (DFP) – die Begutachtung durch das Lecture Board läuft. Buchbar voraussichtlich ab Ende November 2026; die erste Lektion können Sie schon jetzt als Leseprobe lesen.
Lernzeit
90 min · 6 Lektionen
Abschlusstest
10 Fragen (Multiple Choice), bestanden ab zwei Dritteln richtiger Antworten; höchstens drei Versuche, dann 24 Stunden Pause
Zugang
12 Monate ab dem Kauf, auch offline
Zahlung
nur mit PayPal – kein Kauf auf Rechnung
Kurssprache
Deutsch
Version
590e65223d10

Die Fortbildung wird ohne Sponsoring und ohne Unterstützung durch Unternehmen der pharmazeutischen Industrie oder Medizinproduktehersteller erstellt und betrieben. Anmeldung, Zahlung und technische Infrastruktur laufen ausschließlich über eigene Systeme der PL SIMULATION.TIROL GmbH. Arzneimittel werden mit dem Wirkstoffnamen (INN) genannt. Handelsnamen erscheinen höchstens in Quellenangaben (Fachinformationen) und sind keine Empfehlung.

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